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Zielgruppe

Haben Sie sich auch schon darüber geärgert, daß die Qualität der kommerziellen Fotolabors immer schlechter wird oder Ihre Negative zerkratzt und in kleine Schnipsel zu je 3 Bildern zerschnitten zurückkommen? Haben Sie auch schon einmal nach einer Ausschnittsvergrößerung gefragt und wurde Ihnen als Antwort ein horrender Betrag genannt? Oder fotografieren Sie sogar in Schwarzweiß und wundern sich, wie diese Labors gute Negative so sehr vermurksen können? Dann sind Sie, falls Sie die Mühe nicht scheuen und ein wenig Platz für ein kleines Labor haben, ein heißer Aspirant für ein eigenes Fotolabor.

Falls Sie denken, daß sich der ganze Aufwand sowieso nicht lohnt, weil demnächst Digitalkameras der althergebrachten Weise den Rang ablaufen werden, liegen Sie völlig schief: Wenn Bilder nicht nur im Internet bzw. allgemein auf dem Rechner bereitgestellt werden sollen, ist die elektronische Variante in allen Belangen dermaßen unterlegen, daß man darüber nicht viele Worte verschwenden muß. Auch wenn deren Auflösung mittlerweile in einigermaßen diskussionsfähige Bereiche kommt, bleiben die Aufnahmemöglichkeiten weit hinter denen eines relativ preisgünstigen konventionellen Spiegelreflexsystems zurück, wenn man nicht professionelle Spiegelreflex-Digitalkameras, bei denen alleine für das Kameragehäuse schon 5-stellige Beträge verlangt werden, als Vergleich heranzieht. Versuchen Sie doch einfach einmal, ein Superweitwinkel-, ein Teleobjektiv (Objektive und keine qualitätsmindernden Vorsatzlinsen!) oder geeignetes Nahaufnahmezubehör wie z.B. ein Balgengerät für eine erschwingliche Digitalkamera zu kaufen. Hinzu kommt, daß Digitalkameras nur einen sehr eingeschränkten Kontrastumfang beherrschen und fast immer eine derart hohe Auslöseverzögerung (die Zeit vom Drücken des Auslösers bis zum Start des Belichtungsvorgangs) besitzen, daß Schnappschußaufnahmen absolut unmöglich sind. Auch ist der Batteriehunger so groß, daß man auf Reisen keinen Tag ohne Nachladen überstehen kann.

Ohne Zweifel gehört Digitalkameras die Zukunft. Aber heute und auf absehbare Zeit überwiegen immer noch die Nachteile so deutlich, daß man jedem, der vor der Entscheidung steht, eine konventionelle oder digitale Kamera zu kaufen, und die Bilder nicht innerhalb von Minuten benötigt, zur konventionellen Variante raten muß.

Und auch der, der hochwertige digitale Bilder benötigt, tut immer noch gut daran, konventionell zu fotografieren und die Negative oder Dias mit einem Filmscanner zu digitalisieren. Schon ein im Vergleich zu Digitalkameras preiswerter 2700-dpi-Filmscanner bietet beim üblichen Kleinbildformat immerhin knapp 10 Millionen Bildpunkte; bei einem 4000-dpi-Scanner sind es mehr als 20 Millionen. Ein guter Film besitzt noch eine viel höhere Auflösung. Aber die Auflösung für sich gesehen ist gar nicht so wichtig und wird hier nur deshalb als Vergleich erwähnt, weil Digitalkameras fast ausschließlich über die Anzahl der Bildpunkte verkauft werden. Viel wichtiger ist der vom Aufnahmemedium beherrschbare Kontrastumfang und die Robustheit gegenüber leichten Fehlbelichtungen. Hier haben insbesondere Color-Negativfilme ganz deutliche Vorteile.


Einrichtung des Fotolabors

Als erstes brauchen Sie einen geeigneten Platz für das Fotolabor. Am günstigsten ist natürlich ein eigener Raum, der nur für diesen Zweck verwendet wird und entsprechend dauerhaft eingerichtet werden kann. Diese Möglichkeit wird aber wohl nicht überall gegeben sein. Möglich ist aber auch die temporäre Einrichtung in der Küche oder dem Bad. Nachteil ist, daß man die gesamten Gerätschaften nach Gebrauch wieder wegräumen muß. Bei der Entwicklung von Filmen ist das nicht so tragisch, aber beim Vergrößern ist es schon ein wenig nervig, jedes Mal den großen und schweren Vergrößerer wegzuräumen. Voraussetzung in beiden Fällen ist, daß der jeweilige Raum absolut lichtdicht abgedunkelt werden kann. Auch wenn der Raum ziemlich dunkel ist, wird man auf jeden Fall die Türritzen und das Schlüsselloch geeignet abdecken müssen. Machen Sie einfach den Test: Dunkeln Sie den Raum so gut es geht ab und bleiben Sie mindestens 10 Minuten darin. In dieser Zeit passen sich Ihre Augen der Dunkelheit an. Danach werden Sie die Schwachpunkte ohne Probleme erkennen. Alles, was lichttechnisch auch nur gering "undicht" ist, muß verbessert werden, da es Filme oder Fotopapier ungewollt belichtet. Trotz Rolläden undichte Fenster können mit lichtdichtem schwarzen Stoff oder einem ähnlichen Material nachgedichtet werden. Für kleine Ritze bietet sich undurchsichtiges Klebeband an; aber achten Sie darauf, daß sich dieses wieder rückstandsfrei entfernen läßt.

Aber auch für diejenigen, die weder einen separaten Raum besitzen noch den finanziellen Aufwand für die Anschaffung der entsprechenden Gerätschaften scheuen, gibt es eine Alternative: Viele Fotoclubs betreiben eigene Fotolabors, die man als Mitglied bzw. manchmal auch als Nichtmitglied nutzen kann. Erkundigen Sie sich, ob es Ihrer Nähe einen solchen Club gibt.


Geräte

Welche Geräte Sie anschaffen, hängt davon ab, nach welchen Prozessen Sie arbeiten, wieviel Handarbeit Sie zu leisten bereit sind und wieviel Geld Sie zur Verfügung haben. Als Grundausstattung benötigen Sie in jedem Fall Chemikalienflaschen, Meßgefäße und ein Thermometer. Wenn Sie Schwarzweißfilme entwickeln, sind eine Entwicklungsdose und einige Filmklammern erforderlich (als Provisorium können Sie auch normale Wäscheklammern verwenden). Für die Anfertigung von Schwarzweißabzügen (Papierbildern) von Ihren Negativen benötigen Sie als Minimalausstattung zusätzlich nur noch einen Vergrößerer und drei Entwicklungsschalen. Weiteres können Sie in der Schwarzweißrubrik (Negativ bzw. Positiv) nachlesen.

Sollten Sie mit Farbe arbeiten wollen, wird er Aufwand ein wenig größer aber keinesfalls exorbitant. Bei der Positivverarbeitung brauchen Sie anstelle eines Schwarzweißvergrößerers einen Farbvergrößerer; für vorhandene, nicht zu alte Schwarzweißgeräte sind oftmals sogenannte Farbköpfe zur Nachrüstung erhältlich. Die Entwicklung der Fotopapiere ist genauso ein Kinderspiel wie bei Schwarzweiß, da moderne RA4-Chemikaliensätze ebenfalls bei Raumtemperatur arbeiten und die Verarbeitungsfolge absolut gleich ist. Etwas komplizierter wird die Negativverarbeitung, da hierfür (noch?) enge Temperaturgrenzen eingehalten werden müssen. Man kann dies zwar dadurch erreichen, daß man die Entwicklungsdose in eine große Schüssel mit temperiertem Wasser stellt, erheblich einfacher geht es jedoch mit einem Rotationsentwicklungsgerät.
  

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Letzter Upload dieser Seite: 05.11.2016 (Untergeordnete Seiten können aktueller sein)