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Oft gestellte Fragen rund um Ricoh-Spiegelreflexkameras



1. Welche Objektive passen auf meine Ricoh-Kamera?
Mechanisch passen alle Objektive mit Pentax-K-Bajonett (PK-Bajonett), Pentax-KA-Bajonett (PK-A-Bajonett) und Ricoh-Bajonett (oft PK-R- oder RK-Bajonett genannt). Auch die Pentax-Autofokus-Objektive passen, sind aber für die manuelle Entfernungseinstellung oft nicht sonderlich gut geeignet, denn der Einstellweg ist bei AF-Objektiven oft sehr klein, wodurch eine präzise manuelle Scharfeinstellung schwierig ist. Mit allen diesen Objektiven funktioniert zumindest Zeitautomatik immer.


2. Welche Kameras sind für Blenden- oder Programmautomatik geeignet?
Von den in Deutschland verkauften Modellen können XR-20, XP-P, XR-X und XR-X 3PF in der Betriebsart Blenden- oder Programmautomatik verwendet werden.


3. Welche Objektive sind für Blenden- oder Programmautomatik erforderlich?
Verwendbar sind die Ricoh-Originalobjektive mit P-Stellung am Blendeneinstellring oder Objektive von Drittherstellern (Cosina, Sigma, Soligor, Tamron, Tokina, Vivitar etc.) mit P- oder A-Stellung, bei denen angegeben ist, daß Sie an Ricoh-Kameras mit Blenden-/Programmautomatik funktionieren, z.B. durch die Angabe "für XR-P". Oft kann man Objektive von Drittherstellern sowohl an Pentax- als auch Ricoh-Kameras mit Blenden- bzw. Programmautomatik benutzen, weil diese 2 Programmkontakte besitzen - einen für Pentax und einen für Ricoh.


4. Warum funktionieren PK-A-Objektive nicht an Ricoh-Kameras mit Blenden- oder Programmautomatik?
Die Schaltkontakte befinden sich bei Ricoh und Pentax an einer anderen Stelle. Wenn sich der Blendeneinstellring eines PK-A-Objektivs in A-Stellung befindet, erreicht diese Information die Kamera nicht. Es ist daher weder Blenden- noch Programmautomatik möglich sondern nur Zeitautomatik. Umgekehrt (Ricoh-Objektiv an Pentax-Kamera) ist es genauso. Es gibt jedoch Objektive von Drittherstellern mit 2 Schaltkontakten, die sowohl an Kameras von Pentax als auch Ricoh Blenden- bzw. Programmautomatik ermöglichen.


5. Welche Mattscheiben gibt es und wo kann ich sie kaufen?
Die XR-20 SP, XR-P, XR-X und XR-X 3PF besitzen identische Mattscheiben, die man mit etwas Fingerspitzengefühl unter Zuhilfenahme eines Uhrmacherschraubendrehers selbst auswechseln kann. Es gab 3 Mattscheibentypen: Die in den Kameras serienmäßig verbaute Standardmattscheibe mit diagonalem Schnittbild und Mikroprismenring (Typ H), eine Mattscheibe mit klarem Einstellfleck (Typ B) sowie eine Gitternetzmattscheibe mit klarem Einstellfleck (Typ S). Eine Bezugsquelle, wo man sie heute noch kaufen kann, ist mir leider nicht bekannt. Wenn Sie eine Standardmattscheibe benötigen, dürfte der wohl preiswerteste Weg sein, über eine Online-Auktion (z.B. eBay) ein defektes Kameragehäuse der genannten Kameratypen mit intakter und unzerkratzter Mattscheibe zu ersteigern und sie dort auszubauen. Bei allen anderen Kameramodellen kann die Mattscheibe nicht wirtschaftlich sinnvoll ausgetauscht werden, da sie eingeklebt ist. Eine beschädigte Mattscheibe ist bei diesen Kameras daher ein wirtschaftlicher Totalschaden.


6. Was sollte ich beim Ersteigern einer Kamera bzw. eines Objektivs in einer Online-Auktion beachten?
Abgesehen von den üblichen Grundregeln, die Sie beachten sollten (siehe  Online-Auktionen), sollten Sie großen Wert darauf legen, daß der Verkäufer angibt, daß die Kamera funktioniert und sich in einem guten Zustand befindet. Dies gilt auch für Objektive. Kaufen Sie keinesfalls eine defekte Kamera in der Hoffnung, sie mit wenig Aufwand reparieren zu können (Ausnahme: Manchmal hängenbleibender Spiegel). Wer kein begnadeter Feinstmechaniker mit fundierten Fachkenntnissen ist, kann eine Kamera mit mechanischen Defekten nicht reparieren. Wenn die Elektronik versagt, ist sie definitiv Schrott; ich selbst bin als Dipl.-Ing. der Elektrotechnik, der sonst vor kaum etwas zurückschreckt, in Ermangelung von Schaltplänen und Ersatzteilen dazu jedenfalls nicht in der Lage.

Sie sollten auch keinen einzigen Gedanken daran verschwenden, eine defekte Kamera reparieren lassen zu wollen. Dies käme ganz erheblich teurer als das Ersteigern einer voll funktionsfähigen Kamera. Sie sollten deshalb unbedingt die Finger von als defekt deklarierten Kameras lassen, sofern Sie diese nicht zur Ersatzteilgewinnung ersteigern möchten. Gleiches gilt bei Versteigerungen mit einem niedlichen "weiß nicht, ob sie noch funktioniert" oder "im Keller gefunden" im Auktionstext. In seltenen Fällen weiß es der Verkäufer tatsächlich nicht, aber meistens sind solche Phrasen sowohl die Umschreibung für einen Totalschaden als auch der Hinweis auf einen Anbieter, bei dem man im Falle einer Reklamation auf Granit beißt.

Bei einem Objektiv sollten Sie sich danach erkundigen, ob es sich in einem guten Zustand befindet. Alles andere macht keinen Sinn, zumal der Preisunterschied zu einem nahezu neuwertigen Objektiv meistens erstaunlich gering ist. Fragen Sie nach, ob die Einstellringe weich, geschmeidig und spielfrei laufen, ob die Linsen klar und kratzerfrei sind und ob die Blendenmechanik leichtgängig schließt. Diese Dinge kann man auch als Laie leicht überprüfen. Wenn sich der Verkäufer um verbindliche Aussagen drückt, hat er sicherlich allen Grund dazu. Leichte Gebrauchsspuren in Form von leichten Lackabschabungen z.B. im Filtergewinde sind absolut kein Problem, aber selbst kleinste Dellen und Beulen deuten auf einen Fallschaden hin, bei dem möglicherweise die innere Feinmechanik und vor allem die Justierung der einzelnen Linsen gelitten hat. Das Objektiv wäre dann genauso ein Totalschaden wie bei trüben Linsen (man kann nicht so einfach das Objektiv auseinanderbauen und die Linsen säubern) oder einer schwergängigen Blendenmechanik. Viele kleine Kratzer auf den Linsen streuen das Licht und verschlechtern damit den Kontrast. Ein einzelner Kratzer verschlechtert zwar die Abbildungsqualität nicht merklich, vermindert den Verkehrswert des Objektivs jedoch beträchtlich.

Bei defekten Objektiven übersteigen die Reparaturkosten außer bei Kleinigkeiten fast ausnahmslos den Neupreis. Sie sollten sich daher keinerlei Hoffnungen machen, auf diese Weise günstig zu einem Objektiv zu kommen. Ersteigern Sie daher ausschließlich Objektive, die laut Verkäufer 100% in Ordnung sind. Wie bei Kameras sollten Sie auf unschuldig wirkende Phrasen wie "sicher leicht reparabel", "nur leicht angelaufen", "hat auf die Aufnahmen keine Auswirkungen" oder "müßte mal gereinigt werden" (mehr siehe  Auktionssprache), die einen wirtschaftlichen Totalschaden beschreiben, nicht hereinfallen.


7. Wo kann ich meine Kamera bzw. mein Objektiv reparieren lassen?
Früher konnte man Kameras und Objektive bei der Deutschland-Zentrale in Eschborn reparieren lassen (Adresse und Telefonnummern siehe WebSite von  Ricoh). Ob das heute noch so ist, weiß ich nicht. Auf der anderen Seite lohnt sich eine Reparatur in den wenigsten Fällen. Für den Gegenwert von oft nicht einmal einer einzigen Arbeitsstunde können Sie bei eBay eine gebrauchte Kamera oder ein gebrauchtes Objektiv ersteigern. Möglicherweise läßt sich das Problem aber auch selbst beheben (siehe Punkt 8 und 9).


8. Der Sucher bleibt nach dem Auslösen schwarz. Was kann ich tun?
Wenn nach dem Auslösen der Sucher schwarz bleibt, ist mit allergrößter Wahrscheinlichkeit der Spiegel hängengeblieben. Dies kann 2 Ursachen haben, nämlich ein verbogenes Halteblech für die Mattscheibe oder ein leicht verrutschter Spiegel. Beide Ursachen können Sie leicht selbst beheben, sofern Sie über etwas Fingerspitzengefühl für Feinmechanik besitzen. Sie müssen noch nicht einmal den Film dazu herausnehmen.

Halteblech: Schauen Sie sich das Halteblech der Mattscheibe einmal genau an. Wenn es eine kleine Delle oder Schrammen besitzt, wurde es wahrscheinlich durch maßlich nicht ganz passende Fremdobjektive verbogen. Beseitigen Sie die Delle bzw. biegen Sie das Blech mit Gefühl ein kleines Stück nach vorn und testen Sie, ob der Spiegel immer noch hängen bleibt. Bei abmontiertem Objektiv können Sie mit ein Streichholz oder einen Zahnstocher leicht in den horizontalen Spalt zwischen Gehäuse und Spiegel führen und dann den Spiegel nach oben klappen. Hierfür braucht man fast keinerlei Kraft. Drücken Sie ihn nun mit dem Finger leich nach oben gegen die Mattscheibe und kontrollieren Sie, ob er von selbst wieder in die Ausgangslage zurückkehrt. Ggf. muß so lange nachgearbeitet werden, bis der Spiegel freigängig ist. Biegen Sie jedoch keinesfalls zuviel, weil Objektive mit ihrer Fassung sehr nahe an das Halteblech herankommen und dieses einfach wieder zurückdrücken, wenn es zu weit vorgebogen ist. Sie sollten daher auch darüber nachdenken, ob möglicherweise der Spiegel verrutscht ist.

Verrutschter Spiegel: Wenn das Halteblech der Mattscheibe von vorne völlig unbeschädigt und dellenfrei aussieht, ist wahrscheinlich der Spiegel auf seinem Träger verrutscht. Er schaut dann zu weit nach vorne über und verklemmt sich mit dem Haltblech. Die Ursache ist, daß der verwendete Klebstoff elastisch ist und bei sehr lange aufrecht gelagertem Kameragehäuse der Spiegel von der Schwerkraft wenige zehntel Millimeter nach unten/vorne gezogen wird. Dies können Sie ebenfalls selbst beheben, wenn Sie die Kamera auf den Rücken legen, wie oben beschrieben den Spiegel nach oben anheben. Am besten stützen sie mit einem Finger den Spiegel auf der Rückseite so weit ab, daß er fast das Haltblech erreicht. Mit einem Finger der anderen Hand drücken Sie dann ganz vorsichtig auf die vordere Kante des Glasspiegels in Richtung innen. Der Spiegel samt Halterung gibt dabei nach hinten ein wenig nach. Sobald Sie Widerstand spüren, drücken Sie mit Gefühl deutlich fester und lassen Sie die Kraft einige Sekunden wirken. Probieren Sie dann aus, ob der Spiegel freigängig ist. Wenn Sie das Problem gelöst haben, empfiehlt es sich, die Kamera zukünftig auf dem Rücken zu lagern, damit der Spiegel nicht immer wieder nach vorne wandert.

Auch wenn es sich einfach anhört, sollten Sie mit großer Vorsicht und vor allem mit Ruhe zu Werke gehen; ob das Problem sofort oder erst in einer Stunde behoben wird, ist schließlich völlig egal. Direkt hinter dem Spiegel befinden sich die beiden Verschlußvorhänge. Diese sollten Sie keinesfalls berühren. Wenn Sie deren Lamellen beschädigen, haben Sie einen Totalschaden fabriziert; aber auch der Spiegel und die andern Teile sind empfindlich. Greifen Sie nie auf den Spiegel (also auf die reflektierende Fläche), sondern drücken Sie nur auf die Kante. Verwenden Sie insbesondere keinen Schraubendreher, um den Spiegel hochzuklappen! Die Gefahr, dabei abzurutschen und den Verschluß zu beschädigen oder den Spiegel bzw. die Mattscheibe zu zerkratzen, ist viel zu hoch.


9. Bei meinem Ricoh-Objektiv 4,0/28-100 wackelt der Entfernungseinstellring. Was kann ich tun?
Wegschmeißen und ein neues kaufen, denn es handelt sich um einen wirtschaftlichen Totalschaden. Es handelt sich um ein Serienproblem dieses ansonsten wirklich guten Objektivs. Bei wackelndem Entfernungseinstellring läßt sich die Entfernung nicht mehr zuverlässig einstellen: Läßt man den Ring los, verändert sich die Schärfeeinstellung ein wenig, was sich bei nicht oder nur wenig abgeblendetem Objektiv in Unschärfen bemerkbar macht. Eine Reparatur ist wirtschaftlich nicht sinnvoll, da hierzu die eingeklebte Frontlinse entfernt werden muß.


10. Meine Kamera funktioniert nicht mehr. Was kann ich tun?
Es kann natürlich sein, daß entweder die Elektronik ausgefallen ist oder die Mechanik einen Defekt hat, was einem Totalschaden gleichkäme. Viel häufiger kommt es allerdings vor, daß entweder die Batterien leer oder die Kontaktierungsfedern korrodiert sind, so daß die Kamera keinen Strom bekommt. Vielleicht haben Sie auch nur die neuen Batterien falsch herum eingelegt. Besonders leicht passiert dies bei Knopfzellen, bei denen anders als bei den bekannten Mignonzellen die Ummantelung der Pluspol ist. Korrodierte Kontakte reinigt man am besten mit einem speziellen Glasfaserstift, der im Elektrozubehörhandel oder bei Elektronikversendern erhältlich ist.

Bei älteren Kameras, die lange Zeit nicht benutzt wurden, kann es vorkommen, daß das Schmierfett verharzt, so daß sich die Mechanik verklemmt. Wenn der Filmtransporthebel sehr leichtgängig ist, der Film nicht befördert wird und das Auslösen der Kamera nicht funktioniert, trifft dies mit großer Wahrscheinlichkeit zu. Sie können in diesem Fall versuchen, durch eine erhöhte Temperatur das verharzte Fett geschmeidiger zu machen. Versuchen Sie Ihr Glück keinesfalls mit einem Fön, da es hierbei sehr leicht zu lokalen Überhitzungen kommen kann und zudem viel staubhaltige Luft in die Kamera geblasen wird. Legen Sie vielmehr eine dicke Papierschicht (z.B. zusammengefaltete Zeitung) auf den Rost eines konventionellen Backofens (keinesfalls Mikrowellenofen!), heizen Sie ihn auf 50 °C auf und kontrollieren Sie über einige Minuten die Temperatur mit einem Thermometer. Sobald die Temperatur sich stabilisiert hat, legen Sie die Kamera (unbedingt ohne Batterien!) auf das Papier in den Ofen. Die Papierisolation verhindert, daß die Kamera mit warmen/heißen Metallteilen in Berührung kommt, die die Kunststoffteile anschmelzen könnten. Lassen Sie die Kamera eine halbe bis ganze Stunde im Ofen und kontrollieren Sie regelmäßig die Temperatur. Nehmen Sie dann die Kamera aus dem Ofen, legen die Batterien ein, bewegen den Filmtransporthebel bis zum Anschlag und lösen aus (ohne Film). Wenn die Kamera nun funktioniert, sollten Sie diesen Vorgang als "Training" für die Mechanik einige Dutzend mal wiederholen. Es empfiehlt sich, während des gesamten Abkühlvorgangs die Funktionsfähigkeit regelmäßig zu überprüfen. In Zukunft sollten Sie die Kamera regelmäßig benutzen oder mindestens einmal im Monat ohne Film ein paarmal den Verschluß spannen und auslösen.


11. Wo bekomme ich Ersatz für eine verlorengegangene Bedienungsanleitung?
Wenn Sie unbedingt ein gedrucktes Handbuch haben möchten, sollten Sie bei eBay versuchen, eines zu ersteigern. Alternativ können Sie viele Bedienungsanleitungen von  Chinon Camera herunterladen.


12. Welche Blitzgeräte kann ich mit Ricoh-Spiegelreflexkameras benutzen?
Das hängt davon ab, welche Kamera Sie benutzen. Ältere Kameras wie die KR-5,XR-1,XR-2 und XR-2s funktionieren sogar mit altertümlichen Blitzgeräten mit Hochspanungszündung. Modernere Kameras mit elektronischer Steuerung werden dagegen durch Verwendung solcher Blitzgeräte beschädigt, also Vorsicht! Für diese Kameras ist ein Blitzgerät mit Niederspannungszündung zwingend erforderlich. Dies ist bei sogenannten Computerblitzgeräten immer der Fall.

Einfache Blitzgeräte besitzen lediglich einen einzigen Kontakt zum Auslösen des Blitzes. Man muß die Blitzsynchronzeit dabei manuell an der Kamera einstellen. Einigermaßen zeitgemäße Kameras können bei eingeschaltetem Blitzgerät automatisch die Blitzsynchronzeit einstellen, wofür ein 2. Kontakt erforderlich ist, der die Betriebsbereitschaft des Blitzgeräts an die Kamera meldet. Blitzgeräte mit diesem 2. Kontakt (der leider bei den Kameraherstellern nicht einheitlich ist) werden/wurden als "dedicated Flash" verkauft. Bei Blitzgeräten mit SCA-System bietet der SCA-Adapter 363 diese Funktionalität für alle Ricoh-Kameras. Bei solchen Blitzgeräten handelt es sich fast ausnahmslos um Computerblitzgeräte.

Eine weitere Bedienungsvereinfachung bzw. Funktionsverbesserung bieten Kameras mit Blitz-TTL-Messung (XR-P,XR-X und XR-X 3PF). Über einen 3. Kontakt werden in der Kamera gemessene Belichtungsdaten zum Blitzgerät geschickt, wodurch bei jeder Blende geblitzt werden kann. Außerdem entfällt das fehlerträchtige Übertragen des Blendenwerts vom Blitzgerät auf das Objektiv bzw. umgekehrt. Bei Blitzgeräten mit SCA-System bietet der SCA-Adapter 364 diese Funktionalität für alle Ricoh-Kameras.

Mit Ausnahme von Blitzgeräten mit Hochspannungszündung kann jedes Blitzgerät an jeder Ricohkamera betrieben werden. Es stehen allerdings nur diejenigen Funktionen zur Verfügung, die Blitzgerät und Kamera beherrschen. Ein TTL-Blitzgerät funktioniert an einer KR-5 selbstverständlich nur als manuelles bzw. als Computerblitzgerät, während eine XR-X 3PF an ein simples Blitzgerät mit Mittenkontakt mangels Kontakten keine TTL-Daten übertragen kann und von diesem auch keine Betriebsbereitschaft gemeldet bekommen kann. Studioblitzgeräte mit PC-Kontakt können immer angesteuert werden, entweder über eine zusätzlich an der Kamera vorhandene Buchse oder über einen Adapter; achten Sie bei Kameras mit elektronischer Steuerung unbedingt auf Niederspannungszündung!
  

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