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Allgemeines
Entwicklung in einer Durchlaufentwicklungsmaschine


Allgemeines

Durchlaufentwicklungsmaschinen sind ein sehr bequemer Weg, seine Fotos im Prozeß RA4 zu entwickeln. Man füttert sie lediglich mit belichtetem Fotopapier und erhält kurze Zeit später das fertig entwickelte Foto, das man nur noch wässern und trocknen muß. Manche Maschinen erledigen sogar auch dies. Allerdings hat das seinen (hohen) Preis: Viele Leute kaufen in dieser Preisregion relativ neue Autos. Nachfolgend ist beschrieben, wie grundlegend solche Maschinen zur Entwicklung verwendet werden.


Entwicklung in einer Durchlaufentwicklungsmaschine

Wenn Sie die Anschaffung einer Durchlaufentwicklungsmaschine erwägen oder eine solche bereits gekauft haben, besitzen Sie mit Sicherheit schon ein Fotolabor, so daß ich über die geeigneten Räumlichkeiten kein Wort mehr verlieren muß.

Zuerst einmal müssen Sie nachsehen, wieviel Lösung Ihre Maschine benötigt, da bestimmte Füllmengen vorgeschrieben sind. Den Entwickler, das Stoppbad und den Bleichfixierer setzen Sie nach Vorschrift des Herstellers an und füllen diese Lösungen in die Maschine ein. Dann wird die Maschine eingeschaltet und die Durchlaufzeit und die Prozeßtemperatur gemäß Vorschrift eingestellt. Nach einiger Zeit meldet der Thermostat das Erreichen der eingestellten Temperatur. Bei erstmaliger Inbetriebnahme empfehle ich, diese mit einem genauen Thermometer zu überprüfen und ggf. zu korrigieren. Nachdem alle Einstellungen vorgenommen wurden, ist die Durchlaufentwicklungsmaschine einsatzbereit.

Das belichtete Blatt Fotopapier steckt man in die Einführöffnung, wo es von Walzen ins Innere befördert wird. Sobald das Papier vollständig eingezogen wurde, kann man bei fast allen Maschinen die Raumbeleuchtung einschalten. Meistens wird man jedoch schon am Vergrößerer das nächste Foto vorbereiten (neues Negativ einlegen und ausmessen). Nach Ablauf der Prozeßzeit fällt das Foto aus der Maschine in ein bereitgestelltes Gefäß (z.B eine Küchenschüssel aus Kunststoff) mit warmem Wasser. Dort beläßt man es mindestens 15 Sekunden, bevor man es mit der Hand oder einer Bilderzange in ein zweites Gefäß mit warmem Wasser transferiert. Dort wird es -am besten unter Bewegung- etwa 2 Minuten (oder bis zu 5 Minuten) gewässert. Bestens hierfür geeignet ist ein spezieller Bilderwascher.

Daran schließt sich die Trocknung an. Diese kann genauso wie bei der  Schalenverarbeitung erfolgen. Wenn Sie jedoch schon viel Geld für eine Durchlaufentwicklungsmaschine ausgeben wollen (bzw. schon ausgegeben haben), sollten Sie nicht an der falschen Stelle sparen. Ideal ist ein Gerät, das automatisch das überschüssige Wasser an der Einlaufseite mit zwei Walzen abquetscht und anschließend das Foto mit Infrarot oder warmer Luft trocknet.

Sinnvoll ist es, eine Strichliste anzufertigen. Für jede Papiergröße sollten Sie die Fläche des Papiers in Quadratmetern berechnen und für jedes Blatt, das Sie durch die Maschine schicken, einen Strich unter der betreffenden Größe machen. Wenn man die Anzahl der Striche mit der Fläche pro Blatt multipliziert und die Ergebnisse der verschiedenen Formate addiert, erhält man die gesamte verarbeitete Fläche. Diese sollte man ab und an mit der maximalen Fläche vergleichen, die der Hersteller für seine Chemikalien angibt. Gegebenenfalls muß man die Lösungen gegen neu angesetzte austauschen. Verbrauchten Entwickler und Bleichfixierer sollten Sie unbedingt zu Ihrer örtlichen Sammelstelle bringen, während das Stoppbad einfach weggegossen werden kann.

Solange die Kapazitätsgrenze Ihrer Bäder nicht erreicht ist, sorgen Sie bitte unbedingt dafür, daß die Mindestfüllmenge Ihrer Durchlaufentwicklungsmaschine nicht unterschritten wird. Gegebenenfalls setzen Sie frische Lösung nach Vorschrift an und füllen damit auf. Sofern die Maschine bei Ihnen nicht "Tag und Nacht" in Betrieb ist, empfiehlt es sich weiterhin aus Gründen der Haltbarkeit des Entwicklers, die Maschine zu entleeren und den Entwickler unbedingt in dichtschließende Glasflaschen zu füllen. Vergessen Sie auch nicht, die Tanks zu reinigen, denn oxidierter Entwickler hinterläßt häßliche, krustige Flecken.
  

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Letzter Upload dieser Seite: 05.11.2016 (Untergeordnete Seiten können aktueller sein)